Mittwoch, 17. Juli 2019

Rund eine Million Euro für städtebaulichen Denkmalschutz

Wiesbaden belohnt Diemelstädter Anstrengungen mit hoher Fördersumme

Zufrieden starten die Verantwortlichen in Diemelstadt in das neue Jahr, wurde doch kurz vor dem Jahreswechsel noch ein hoher Förderbetrag von Wiesbaden für den städtebaulichen Denkmalschutz in Rhoden bewilligt. Bereits im Sommer waren Bürgermeister Elmar Schröder, Bauamtsleiter Bodenhausen, Jörg Vahle und Erika Melcher vom Bauamt mit Susanne Engelns und Ulrich Türk von der NH Projektstadt im Umweltministerium in Wiesbaden vorstellig geworden, um die aktuellen Planungen im Sanierungsgebiet in der Rhoder Altstadt zu erläutern. Äußerst positiv wurden die Moderationsprozesse und Bürgerbeteiligungen rund um den Rückbau der Landstraße, die als ehemalige Bundesstraße eine enorme Aufwertung des Ortsbildes mit sich bringen wird, bewertet. Außerdem stieß die erfolgreiche Ansiedlung junger Familien und integrationswilliger Flüchtlingsfamilien im Ortskern der Bergstadt auf ein positives Echo. Mit je 300.000€ von Bund und Land sowie 360.000€ kommunaler Eigenanteil ist der Förderbescheid 2018 doppelt so hoch ausgefallen, wie der Bescheid im Vorjahr. So stehen zusätzliche 960.000€ für förderfähige Maßnahmen zur Verfügung. Weiterhin konnte die Diemelstädter Delegation deutlich machen, dass nach dem Rückbau der Landstraße und der Sanierung des Rathauses noch weitere Mittel für private Maßnahmen im Sanierungsgebiet erforderlich sind, damit die privaten Eigentümer im Umfeld noch Aufwertungen vornehmen können. Aber auch die gestiegenen Baupreise sind bei den anstehenden Vorhaben zu berücksichtigen und müssen mit zusätzlichen Mitteln abgesichert werden. Erfreulich ist, dass nicht nur in 2017 und 2018 die Förderung aus Wiesbaden verlängert, sondern auch noch ein Projektantrag für 2019 in Aussicht gestellt wurde. Hierzu wird es bereits in der ersten Sitzung des Stadtparlamentes einen Antrag des Magistrates geben, der die Neueindeckung des Stadtkellers für rund 70.000€ vorsieht. Derzeit wurde das Dach mit einem Fanggitter abgesichert, damit lose Schieferteile nicht auf den Kirchvorplatz fallen können. Die Gefährdung soll somit nach den Wintermonaten durch eine Neueindeckung behoben werden, was auch zum Abschluss der Maßnahme Stadtkeller gehört. Das Trauzimmer und die Toiletten im Obergeschoss wurden ja bereits saniert. Es bleiben somit noch vielfältige Aufgaben bis das Förderprogramm voraussichtlich im Jahre 2024 komplett abschlossen wird.

Freuen sich über die hohe Fördersumme: v.r. Bauamtsleiter Eckard Bodenhausen, Erika Melcher, Bürgermeister Elmar Schröder, Susanne Engelns (NH-Projektstadt) und Jörg Vahle