Diemelradweg verteidigt das 5-Sterne-Niveau - Eine von zwei TOP-Radrouten in Deutschland liegt an der Diemel


Ab Januar 2026 zählt der Diemelradweg damit wieder zu den zwei exzellentesten Qualitätsradrouten in Deutschland. Er bietet Radfahrern entspanntes Fahrvergnügen kombiniert mit Natur, Kultur und regionalem Flair.

Die feierliche Übergabe der Urkunde erfolgt im März 2026 im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin.

„Diese hohe Auszeichnung ist der verdiente Lohn einer starken Gemeinschaftsleistung rund um den Diemelradweg“, erklärt die Kooperation Diemelradweg, deren Geschäftsstelle die Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH ist. „Gleichzeitig verstehen wir sie als Ansporn, die erreichte Qualität dauerhaft zu sichern und das Angebot kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Um das begehrte ADFC-Gütesiegel zu erhalten, müssen bundesweit einheitliche und anspruchsvolle Kriterien in insgesamt acht Kategorien erfüllt werden, die unterschiedlich gewichtet werden. Bewertet werden unter anderem Breite und Oberfläche der Strecke, Wegweisung, Routenführung, Verkehr, Infrastruktur, die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sowie Marketing.

Der Diemelradweg konnte das Niveau in allen Kategorien halten.

Besonders hohe Einzelbewertungen erzielte die Route in den Kategorien Wegweisung, Infrastruktur, Verkehr, Routenführung und Marketing. In der Kategorie Verkehr und Marketing wurden sogar die 100 % erreicht.

„Alle beteiligten Kommunen, Landkreise und Projektpartner bringen nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch wertvolle personelle Ressourcen ein. Dadurch ist es dem Arbeitskreis möglich, kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des Diemelradwegs zu arbeiten“, betont die Kooperation Diemelradweg abschließend.

Was konkret seit der letzten Klassifizierung in 2022 verbessert wurde, zeigen die folgenden Beispiele.

So hat die Stadt Diemelstadt den Radwegabschnitt von Orpethal nach Billinghausen asphaltiert, während der Landkreis Waldeck-Frankenberg die fehlende Verbindung durch den Bau von zwei neuen Brücken mit einem Investitionsvolumen von rund 1,2 Millionen Euro geschaffen hat. Diemelstadts Bürgermeister Andreas Fritz und der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich zeigen sich erfreut, dass nach einer langen Planungsphase nun die Sicherheit der Radfahrer dauerhaft verbessert werden konnte.