Ganz schön abwechslungsreich

Freizeit genießen in Diemelstadt
Schloß und Erbbegräbnis Rhoden


Von 1648 bis 1654 wurde die alte Befestigungsanlage "Burg Rhoden" durch den Bau eines Schlosses ersetzt. Das Schloss, ist heute noch in seiner äußeren ursprünglichen Form erhalten, mit seinem rd. 100 m tiefen Schlossbrunnen, der hist. erhaltenen Kaminküche, Park und seiner herrlichen Barockfassade, war es aber nur kurze Zeit Residenz- und Jagdschloss (de facto) des waldeckischen Herrschhauses zugleich. Das Mausoleum des Fürstenhauses Waldeck-Pyrmont im nahen „Hagenberg“ wurde 1794 vom Erbprinz Gerog zu Waldeck und Pyrmont angelegt. Es dient heute noch als Begräbnisstätte des waldeckischen Fürstenhauses.

Siedlung Gaulskopf

Der westlich vom Stadtteil Wethen gelegene Gaulskopf birgt neben der heute noch gut erkennbaren frühmittelalterlichen Befestigungsanlage auch weitaus ältere Funde, die erst 1967 bei den Grabungen an den frühmittelalterlichen Zangentoren erkannt und als jungsteinzeitlich eingestuft wurden (Best 1997; Doms 1986). Die wieder aufgenommenen Grabungen von 1990 bis 1995 im Innenbereich der Anlage ergaben neben den frühmittelalterlichen erneut viele vorgeschichtliche Funde und Befunde.


Altstadt in Rhoden

Mittelalterliche Altstadt mit diemelsächsischen Fachwerkensembles aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert bildet den Ortsmittelpunkt Rhoden. Bei einem Rundgang durch die wunderschöne Altstadt ist ein besonderes Augenmerk auf die Straßenlampen zu richten. Sie erzählen mit Ihren "Schattenbildern" die Geschichte der Stadt Rhoden.

Pickhardshammer

Das im Jahre 1692 errichtete diemelländische Fachwerkgebäude, gehört zum Komplex des Pickhardshammer, dessen Existenz bis in 16. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Es ist das ältesten Gebäude des Pickhardshammer, Teil des ehemaligen Eisenhammers. Das direkt an den Mühlengraben anschließende Fachwerkgebäude wurde nach Errichtung des östlich angebauten Wohnhauses (heute: Wohnhaus mit Gaststätte „Zum Kühlen Grunde“) vor gut 100 Jahren als Scheune genutzt. Sein Fachwerk verfügt über reiche Schnitzornamentik. Torpforten und Sturz sind mit Rankenwerk verziert. Die Balkenköpfe sind als sogenannte Neidköpfe, zur Abwehr der bösen Geister ausgebildet. Die Eckpfosten wurden ebenfalls sehr aufwendig gestaltet: Die Erbauer schnitzten kannelierte Säulchen mit ionischen Kapitellen.

Der Förderkreis Pickhardshammer e.V. verfolgt die Erhaltung des Baudenkmales und die Schaffung eines Dokumentationszentrums der Hämmer und Mühlen in Nordwaldeck „Kraft durch Wasser“ im Pickhardshammer.

Ansprechpartner ist der Vorsitzende des Förderkreises:

Kirchruine Alt-Rhoden


1020 wird erstmals das heutige Alt-Rhoden, als Vorläufer der heutigen Stadt Rhoden erwähnt, von der Existenz nur noch ein altes Gräberfeld und die Ruinen einer romanischen Kirche mit einem Tympanon künden, dessen unbeholfenes grobes Relief noch gut erhalten ist. Ab 1250 siedelten sich seine Bewohner im Schutz der Burg Rhoden an. im 14. Jh. hat es aufgehört zu bestehen.

Diemelstadt für Naturliebhaber
Muschelkalkgebiet Quast

Muschelkalkgebiet Quast und Eichholz. Speziell der Quast ist reich an Leitfossilien aus der Eiszeit und somit eine Fundgrube für jeden Sammler (Europäisches Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet)).

Hier wachsen auch z.B. der Seidelbast, der Enzian, der Türkenbund und mehrere Arten Orchideen.

Waldlehrpfad

Die Besonderheiten der Diemelstädter Wälder finden Sie am "Waldlehrpfad Rhodener Hude" im "Landschaftsschutzgebiet Rhodener Hude" mit Heide- und Wacholderbestand dokumentiert.

Landschaft- und Naturschutzgebiete Helmighausen, Hesperinghausen und Wethen. Der "Büchenberg" und "Platzberg" bei den Stadtteilen Helmighausen und Hesperinghausen und der "Hessebühl", die "Hohe Hegge" sowie der "Kesenberg" in Wethen mit interessanten floristischen und geologischen Kalkhängen beweisen die landschaftlichen Besonderheiten Diemelstadts.
Hügelgräber

Hügelgräber

In Ammenhausen und Dehausen befinden sich vorgeschichtliche (keltische) Hügelgräber im Waldgebiet "Im Stock".

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