Fokussiert, besonnen und geduldig der Corona-Pandemie trotzen


Seit März trifft sich der Krisenstab der Stadt Diemelstadt wöchentlich, um die aktuellen Entwicklungen der Corona-Situation zu analysieren und zeitnah Entscheidungen zur Bewältigung der Krise treffen zu können. Die Stadt Diemelstadt ist stolz darauf, dass man seit Beginn der Pandemie die komplette Arbeitsfähigkeit der Verwaltung, der Kitas und des Bauhofs erhalten hat. Dazu wurde der Bürgerservice in das Rhoder DGH ausgelagert, fast alle größeren Besprechungen finden Online statt und alle relevanten Informationen werden täglich über die Dorf-APP Crossiety bereitgestellt. So wird z.B. das tägliche Lagebild des Landkreises mit Infektions- und Inzidenzzahlen oder neue Bestimmungen und Verordnungen schnellstmöglich an die Bürger weitergegeben. Homeoffice, auch über gesicherte VPN-Tunnel und mit ausreichenden PCs und Notebooks, können die Fachbereichsleiter selber bei Bedarf mit den Sachbearbeitern vereinbaren. Der Einsatz im Homeoffice wird vom Bürgermeister ausdrücklich begrüßt.

Schnelltestschulung für städtisches Personal

Weil sich regelmäßig Mitarbeiter/innen mit Verdachtsmomenten (z.B. Kontakt mit potenziellen Corona-Infizierten) oder möglichen Symptomen bei der Verwaltungsspitze melden, wurden jüngst 8 Mitarbeiter/innen vom Bauhof, den Kitas und der Verwaltung, darunter auch Bürgermeister Elmar Schröder, vom städtischen Betriebsarzt Dr. Rouven Koll für die Durchführung von Schnelltests geschult und umfassend informiert. Bei einem positiven Schnelltest wird natürlich sofort ein Termin beim Gesundheitsamt gemacht, oder in unsicheren Fällen häusliche Quarantäne angeordnet, die mit Tätigkeiten im Homeoffice erfolgt, um mögliche Symptome abzuwarten. Die Schnelltests werden in der städtischen Bücherei oder den Kitas von den ausgebildeten Mitarbeitern/innen abgenommen und bereits nach 30 Minuten steht das Ergebnis fest. Dr. Rouven Koll hat den Umgang mit Schnelltests und seine Einschätzung zur anstehenden Impfung auch auf kleine Videos aufgezeichnet, die allen Mitarbeitern zur Verfügung stehen.

60% der städtischen Mitarbeiter wollen im Impfzentrum helfen

36 Mitarbeiter/innen haben sich sofort freiwillig gemeldet, als Helfer im Rahmen der großen Impfaktion im Impfzentrum des Landkreises in Korbach zu helfen. Hier sollen an 7 Wochentagen von 6:30 Uhr bis 22:30 Uhr rund 1000 Personen pro Tag geimpft werden, was bei 160.000 Waldeck-Frankenberger-Bürgern mit je zwei Impfungen einige Monate dauern wird. „Ich freue mich über die hohe Motivation und Bereitschaft, mit der unser gesamtes Team mit dieser schweren Krise umgeht. Natürlich würden wir lieber die Diemelstädter Bürger direkt in unserer Stadthalle während der Impfung betreuen, denn das wäre für alle Beteiligten der beste Weg, statt sich in Kassel oder Korbach anzumelden, aber soweit ist die Planung leider nicht.  Da wir im März auch die Kommunalwahl mit einem hohen Briefwähleranteil vorbereiten müssen und im Herbst die Bundestags- und Landratswahl durchzuführen ist, müssen alle die Arbeitsfähigkeit bestmöglich durch alle Arten von hygienischen und sonstigen Schutzmaßnahmen erhalten. Gesunde, besonnene und fokussierte Mitarbeiter/innen sind das höchste Gut. Weil wir uns aufgrund der Mutationen und noch nicht ausreichend vorhandener Impfstoffe auf einen derzeit noch nicht überschaubaren Zeitraum eingestellt haben, müssen wir auch die Belastung der Kolleginnen und Kollegen, die ja oftmals auch im privaten Umfeld verstärkt werden, im Auge behalten. Wir müssen diese Krise gemeinsam meistern und dürfen nicht infolge einer Arbeitsüberlastung ausbrennen. Hier haben die städtischen Gremien, der Personalrat und ich eine große Verantwortung, deshalb muss die Gesundheit unseres Teams im Vordergrund stehen, damit wir unsere KITAs, den Bauhof und die Verwaltung leistungsfähig für unsere Bürger durch die Krise führen.“, so Bürgermeister Elmar Schröder.