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Festhalle Neudorf erhält moderne und barrierefreie Sanitäranlagen
Einen wichtigen Beitrag leisteten zudem die Mitglieder des Neudorfer Ortsbeirats und zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner. Beim Rückbau und Entkernen der bisherigen Räumlichkeiten packten sie selbst mit an und investierten dafür viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit.
Für den alten sowie den neuen Ortsbeirat war die Sanierung ein besonderes Anliegen. „Die alte Anlage ist inzwischen deutlich in die Jahre gekommen, unter anderem haben zahlreiche undichte Leitungen für Probleme gesorgt“, berichtet der frühere Ortsvorsteher Jürgen Hage. Auch sein Nachfolger Florian Ladage betont, dass die Neudorfer die Gelegenheit gerne genutzt hätten, sich an den Arbeiten zu beteiligen.
Bei der Neugestaltung wurde besonderer Wert auf Helligkeit, Funktionalität und Barrierefreiheit gelegt. Nach den Plänen der Architektin Ute Friedrich entstanden großzügige Sanitärbereiche, die auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet sind. Breitere Türen und ausreichend Bewegungsfläche ermöglichen die Nutzung mit einem Rollstuhl. Zusätzlich wurde ein klappbarer Wickeltisch integriert.
Auch bei der Auswahl der Materialien spielte die langfristige Nutzung eine Rolle. Ein besonders pflegeleichter Boden soll dazu beitragen, den späteren Unterhaltungsaufwand und damit verbundene Kosten möglichst gering zu halten.
Bürgermeister Andreas Fritz würdigte bei der Vorstellung der sanierten Räume das Engagement der Neudorfer sowie die Arbeit der beteiligten Handwerksbetriebe. Innerhalb von nur drei Monaten konnte der Umbau abgeschlossen werden. Auch die finanzielle Unterstützung des Landes habe die Entscheidung für das Projekt erleichtert.


