Neuer Standort für das „Museum für Waldarbeit“ im Schloss Rhoden


Der Umzug war notwendig geworden, da das bisherige Domizil künftig als Rathaus genutzt wird. Nach rund zwei Jahren Zwischenlagerung der Exponate konnte im Erdgeschoss des Schlosses ein barrierefreier und würdiger neuer Standort geschaffen werden. Auf etwa 60 Quadratmetern präsentiert sich die Ausstellung nun kompakt und zeitgemäß.

In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Andreas Fritz insbesondere das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement: „Aus dem Keller ins Schloss – das ist ein Aufstieg, der sich sehen lassen kann.“ Gleichzeitig betonte er, dass ein solches Projekt ohne den Einsatz engagierter Bürgerinnen und Bürger nicht möglich gewesen wäre.

Besonderer Dank galt dabei Walter Bracht, Karl-Friedrich Verse, Friedhelm Gerke, Horst Sinemus und Helmut Langner. Sie haben das Museum nicht nur abgebaut, sondern unter maßgeblicher Federführung von Walter Bracht vollständig neu konzipiert und aufgebaut. Für seinen herausragenden Einsatz und die zahlreichen Arbeitsstunden sprach der Bürgermeister Walter Bracht einen besonderen Dank aus.

Als Anerkennung für dieses Engagement lud Bürgermeister Fritz die fünf maßgeblichen Unterstützer zu einem gemeinsamen Abendessen ein.

Inhaltlich bietet das Museum weiterhin einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Waldarbeit. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der ältesten Waldarbeiterschule Deutschlands von ihrer Gründung im Jahr 1932 bis zu ihrer Schließung.

Mit dem neuen Standort ist es gelungen, ein bedeutendes Stück Diemelstädter Kultur zu sichern und in einem ansprechenden Rahmen neu zu präsentieren.

Das Museum hat immer am ersten Freitag im Monat von 16 – 18 Uhr und auf Anfrage geöffnet.